Starkes Frauenstimmen-Festival

SIMONE HELLE nahe am Paradies

Klangkunst trifft Katzenblues - Zur Premiere von "V, P & D"

Expertenmeinung zu "Swing Low"

Schmerzlicher Schrei, sehnsüchtiges Seufzen

Simone Helle & the 6th sense

"Das ist richtig gut gelaufen"

Eine Duisburger Stimme des Jazz

Simone singt mit Feuer -

Diese Stimme ist eine Offenbarung

Wärme und Melancholie – Simone Helle lässt eigene Handschrift erkennen

zurück


Starkes Frauenstimmen-Festival

Von THOMAS BECKER
Duisburg (WAZ)

Grosse musikalische Präsenz
Am Samstag war dann die über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Sängerin Simone Helle mit ihrem glänzenden Pianisten Marc Brenken mit einem stilistisch sehr offenen Konzert und ihren persönlichen "Soul Pieces" live zu erleben.
Nach längerer Konzertpause bewies Simone Helle mit ihrer ausdrucksstarken Stimme hier in der "Säule" grosse musikalische Präsenz - sehr zur Freude des Publikums. Dabei gelangen ihr beeindruckende Jazz-Interpretationen von Beatles-Klassikern wie "Norwegian Wood" und "Ticket to ride" oder von Randy Newmans "Guilty". Auch eine exotische Version von Duke Ellingtons "Caravan" konnte gefallen.

WAZ, 10.03.2015, Auszug zu Simone Helle. Den ganzen Artikel gibt es hier


SIMONE HELLE nahe am Paradies

Von Jean-Georges Prince
Übersetzung: Eckart Pressler
Konzert Der Libanon hat schon zahlreiche Festivals erlebt. Grosse Solistenkonzerte, Variete, Rock, Blues, Opern und selbst Lesungen. Grosse Ereignisse vor tausenden von Zuschauern. Würdevolle Ton- und Lichtspektakel erhellten die Nacht im Parc des Princes. Und dann gab es da noch eine ganz andere Art von Veranstaltung...

Simone Helle and the 6th Sense gaben ein Konzert im Aussenhof des Konvent von Saint-Georges de Bherdocq in der Nähe von Beit Chabab.
... Ein Blick genügt um zu erahnen, dass dieses Konzert in einer berührenden Intimität stattfinden wird. Ungefähr 50 Stühle waren eng um ein Piano und einen Kontrabass aufgestellt, warmherzige Gastgeber begleiten uns im Gespräch an unsere Plätze... und ein Clown, der ein wenig Kurzweil verbreitet bis die Sängerin zum Auftritt bereit ist. Nach einigem Gelächter, zunächst zustimmend, dann ein wenig gekünstelt, zog sich der Clown zurück, um Platz zu machen für die Band. Simone Helle bewegte sich enorm leicht, wie auf Schwingen in der Luft. Es ist ihr Stil, dass die Farben Ihres Gewandes im Kontrast stehen zur Sachlichkeit des Jazz.
Sie beginnt mit "Cry Me A River" und das Publikum ist erobert. Mit der Stimme eines Engels, der mit verwirrender Leichtigkeit durch die Tiefen und spitzen Höhen hindurch geht. Sie schnippt mit den Fingern, wiegt die Hüften und lächelt zu allem. Als sie sich Jacques Brels berühmtem "Ne me quitte pas" zuwendet, entschuldigt sie sich, dass sie kein gutes Französisch spricht.
Sie ist jedoch derart entschuldigt, dass wir sie nicht von der Bühne lassen wollen. In ihren Kompositionen unterstreicht sie das Spiel des Bassisten und begleitet das Piano mit gesungenen Impressionen eines Saxophons. Als sie Cole Porters berühmtes Love For Sale anstimmt, bezieht sie das Publikum ein in ihre göttlichen Koloraturen. Da hat jeder seine Aufgabe mitzutun.
"Crazy Little Thing Called Love" und dann weiter mit "Forbidden Feelings", das bringt ein bisschen Blues in den Jazz und die Zuhörer sind fortgerissen. Auf dem Rückweg: Das Gefühl, in Simones Garten den Abend verbracht zu haben, versetzt uns ein wenig in Nostalgie über die gerade verbrachte Zeit.
Der Jazz von Simone Helle ist wie eine kleine Ecke des Paradieses.

L'Orient Le Jour, 27.07.2011


Klangkunst trifft Katzenblues

Von FLORIAN LANGHOFF
Dinslaken (RP) Ein Doppelkonzert stand im Lohberger Ledigenheim an: Als Duo entführten Simone Helle und Boris Becker das Publikum in andere Klangwelten. Danach gab es die volle Ladung Blues mit der Gruppe "Get the Cat".

Nahmen die Zuschauer mit auf eine Reise in fremde Klangwelten:
Simone Helle und Boris Becker lieferten als Duo eine Show mit zahlreichen Percussion-Instrumenten und einzigartiger Stimme.

Schon bevor das Konzert überhaupt anfängt, lassen einige Zuschauer einen interessierten Blick in Richtung Bühne schweifen. Denn dort steht ein ganzes Arsenal von Percussion-Instrumenten und wartet auf seinen Einsatz. Sollten da etwa gleich mehrere Schlagzeuger ans Werk gehen?

Ganz im Gegenteil. Denn die Instrumente, die hier zu zwei ausladenden Türmen angeordnet sind, gehören zum Handwerkszeug von Boris Becker. Der greift für das erste Lied mit seiner Partnerin Simone Helle allerdings erst einmal zur Triangel und hämmert einen hellen und schnellen Takt in das Klangdreieck. Dazu lässt die Sängerin ihre unglaublich umfangreiche Stimme spielen, die sich in grollende Tiefen schraubt, um dann wieder in höchste Höhen aufzusteigen.

Reise zu verschiedenen Orten
"Wir wollen Sie auf eine Reise zu unterschiedlichen Orten mitnehmen", sagt Boris Becker. Dann setzt er sich hinter einen der Türme aus Schlaginstrumenten und stimmt eine Melodie auf verschiedenen Glocken an, streicht über Becken und Trommeln. Dazu intoniert Simone Helle "Both Sides Now" von Joni Mitchell, das bisweilen eher nach einem indianischen Lied klingt.

Danach geht es auf nach Afrika. Boris Becker hämmert mit flachen Händen einen unglaublich schnellen Rhythmus mit seinen Trommeln, und schon finden sich die Zuhörer auf dem schwarzen Kontinent wieder. Dann geht es mit einer Melodie, die Becker auf verschieden grossen Gongs spielt, in Richtung Asien und mit dem einmaligen Klang von Udu-Trommeln nach Ägypten.

Über diesen bunten Topf aus Klängen tönt immer wieder die Stimme von Simone Helle in allen Tonlagen und intoniert bekannte Texte und Melodien. Die Zuschauer staunen, klatschen und freuen sich, wenn sie in der Klangkunst etwas Bekanntes entdecken. Viel Applaus für diese gelungene Bühnenpremiere des Duos.

Nach einer kurzen Pause stehen dann die Kölner von "Get the Cat" auf der Bühne. Frontfrau Astrid Barth nimmt die Zuschauer mit ihrer rauen Stimme sofort gefangen, und auch Gitarrist Philipp Roemer liefert mit seinen Einlagen auf sechs Saiten immer wieder unterhaltsames ab. Die Blues-Freunde im Publikum sind begeistert und grooven bei den eingängigen Stücken der Band kräftig mit.

Einigen Jazz-Freunden scheint der Klang nach dem abwechslungsreichen Auftritt des Duos zuvor dann doch etwas zu eintönig - trotz Jazz-, Funk-, Soul- und Rockelementen in der Musik - und so lichten sich die Reihen der Zuhörer ein wenig. "Get the Cat" ernten für ihren Auftritt trotzdem wohl verdienten Applaus.

RP, 09.05.2011


Expertenmeinung zu "Swing Low"

Simone Helle ist eine aussergewöhnliche Sängerin.
Ihr Repertoire ist angesiedelt zwischen Jazz, Blues, Pop, Soul und New Music.
Sie entwickelt einen authentischen, individuellen Stil.
Der Dialog Stimme - Bass "less is more" überzeugt durch einfühlsame Kooperation und ist eine hervorragende "Fusion". Technisch virtuos bis experimentell - manchmal witzig-frech - erschliesst Simone Helle durch Überraschungseffekte, scat, Instrumentalimitation neue Klangräume durch ihre wandlungsfähige, äusserst umfangreiche Stimm- Dimension.
Simone Helle überzeugt ausdrucksmässig immer durch intensive Hingebungs- Fähigkeit an die Musik und an die Menschen.
Essen, den 18.03.2008, Prof. Dr. Ilse Storb, einzige Professorin Europas für Jazzforschung


Schmerzlicher Schrei, sehnsüchtiges Seufzen

Simone Helle und The 6th Sense im Theaterstüble

KORNWESTHEIM. Für die deutsch-persische Sängerin Simone Helle und ihre Band The 6th Sense ist es das erste Konzert in Kornwestheim gewesen. Mit ihrer ausdrucksvollen Stimme und einem vielseitigen Programm hat sie die Zuhörer im Theaterstüble in ihren Bann gezogen.

Von Sabine Baumert

Simone Helle entstammt zwar einer internationalen Artistenfamilie. Doch wenn man ihre Stimme hört, könnte man meinen, sie habe ihre Wurzeln in den Südstaaten der USA, wo Jazz und Blues ihre Heimat haben. Das Markenzeichen der Sängerin ist das tiefe Register, wo ihre Stimme rauchig und geheimnisvoll klingt. Doch Helle verfügt auch über eine enorme stimmliche Höhe, die einer Opernsopranistin alle Ehre machen würde. Spannungsvoll ist der Wechsel zwischen hoher und tiefer Lage, der teilweise gleitend im Glissando vollzogen wird und alle denkbaren Stimmungszustände ausdrückt: vom schmerzlichen Aufschrei bis zum sehnsüchtigen Seufzen, Nachdenklichkeit, Trauer, Glück und kindliche Verspieltheit.

Unterstützt wird sie von den kongenialen Musikern Noel Stevens am Piano und Stefan Werni am Bass. Das Zusammenspiel der drei klingt erfreulich spontan und deshalb auch immer sehr interessant. Doch bei alledem ist die Musik stets perfekt aufeinander abgestimmt. Der in England geborene Pianist trägt viel zur stilistischen Bandbreite im Programm bei. Er fühlt sich offenbar genauso wohl bei lockeren Swingtiteln wie bei verträumten Popballaden im Stil von Elton John, bei in bester Jerry-Lee-Lewis-Manier über die Tasten jagenden Boogie-Woogie-Begleitungen oder bei wehmütigem Blues. Stefan Werni lässt seinen Bass schnarren, jauchzen oder weinen, oder er jagt genauso flink wie sein Pianistenkollege über die Saiten. Bei einem Titel benutzt er den Korpus seines behäbigen Instrumentes gar als Schlaginstrument. Aber auch sonst machen die beiden Instrumentalisten völlig vergessen, dass in der Triobesetzung kein Schlagzeug dabei ist.

Zur Abwechslung im Programm trägt bei, dass die Vokalistin Teile nur mit einem der beiden Instrumentalmusiker gestaltet. So erlebten Stücke von Stevie Wonder oder ein eigenes Arrangement des Beatles-Songs "Blackbird", mit Stefan Werni zusammen musiziert, in Kornwestheim gar ihre Premiere.

Während der grösste Teil des Programms auf Englisch dargeboten wurde, schilderte Helle in ihrem selbst komponierten deutschen "Mama-Blues" den Seufzer der Mutter einer heranwachsenden Tochter, die immer mit dem Kopf durch die Wand will und dabei die Geduld ihrer Mutter auf eine harte Probe stellt. Bei der ersten von zwei Zugaben ging dann das Publikum, das bis dahin gebannt gelauscht hatte, begeistert mit und hätte das Trio am liebsten gar nicht mehr gehen lassen.
Stuttgarter Zeitung, 16.02.2008


Simone Helle & the 6th sense

Bezug: www.simonehelle.de
Die Sängerin Simone Helle hat eine warmherzige Ausstrahlung. Ihre Stimme ist differenziert, facettenreich. Einflüsse von Ella Fitzgerald und Sarah Vaughan sind zu spüren. Die Stimme von Simone Helle ist in Höhen und Tiefen beeindruckend. Eigenwillige Interpretationen wechseln sich ab mit individuellen Scat-Passagen. Das Repertoire stellt eine überzeugende Mischung dar zwischen Cole Porter, Thelonious Monk, Arthur Hamilton etc. sowie attraktiven Eigenkompositionen. Die Mitmusiker Noel Stevens, org, p, Alex Morsey und Markus Conrads, d-b, Achim Kämper und Jürgen Scholz, dr, perc, Frank Bergmann, sax, und Charlotte Renting, fl, improvisieren einfühlsam, hingebungsvoll, mitreißend. Noel Stevens auf der Hammond B3 ist eine besonders kreative, treibende Kraft. Eine sehr gelungene, wohltuende, jazzige CD mit intensiver, kompetenter Musik und hervorragenden Musikern, die durch sehr gutes Zusammenspiel glänzen und eine ansteckende Spielfreude versprühen. Ilse Storb
Jazzpodium, 54. Jahrgang, 09. September 2005, S 75


"Das ist richtig gut gelaufen"

Lange Kneipennacht zog wieder viele Jazz- und Blues-Freunde in die Innenstadt
von Alexander Krützfeldt

VERDEN. Die Jazz- und Bluestage waren dieses Jahr mehr Jazz- als Bluestage. Geheimtipps für die Kneipentour gab es fast so viele wie teilnehmende Lokale. Wer die Qual der Wahl bewältigte und sich auf eine der 13 Stationen eingelassen hatte, musste sich oft noch durch überfüllte Räume zwängen. 1250 verkaufte Eintrittskarten, gute Stimmung und bestes Wetter: Die Veranstalter vom Verein Jazz- und Bluestage konnten zufrieden sein. "Das ist richtig gut gelaufen" bestätigte Kassenwart Matthias Witte. "Wir hatten mehr Besucher als in den beiden Vorjahren und haben fast die Spitzenmarke geknackt."
Als letzte Band an diesem Abend steigt das "Ulrich Rasch Quartett" um 21.30 Uhr in die Kneipennacht ein. Im Einzugsbereich des "Bermuda-Dreiecks" zwischen Litfass, Sotti's und Mais 12 konkurrieren Pades Restaurant und die Domschänke um die Jazzliebhaber. Sängerin Simone Helle und Band "the 6th Sense" bieten anspruchsvolle Kost, in Pades Ambiente kommt das gut an. Einen Gewinner gibt es nicht, beide Jazzbands spielen nahezu in gleicher Besetzung und auf hohem Niveau.
Verdener Nachrichten, 24.09.2007


Eine Duisburger Stimme des Jazz

Sängerin Simone Helle veröffentlichte ihre erste CD "The Right Night"
Der englische Hammond-Organist Noel Stevens prägte den Sound

Von Thomas Becker

Zum mächtigen Groove der Hammond-Orgel huldigt eine Duisburgerin der schwarzen Blues- und Jazz-Kultur. Simone Helle haucht Klassikern wie "Cry me a river" und "Unchain my heart" neues Leben ein. "The Right Night" lautet der Titel der mit ihrer Band "The 6th Sense" veröffentlichten ersten CD, die die seit einigen Jahren auch auf Duisburger Bühnen bekannte Sängerin jetzt tauglich fürs abendliche Wohnzimmer-Konzert machte.
"Sind Sie deutsch?" wird die leicht milchkaffeebraune Duisburgerin gerne gefragt, worauf sie spontan auf ihren "Gen-Mix aus Westfälischer Ems und Persischem Golf" verweist. Was auch im Text ihrer CD nachzulesen ist. Weiterhin kann der lesende Musikfreund dort erfahren, dass die fünfjährige Simone im Klavierunterricht zunächst Mozart und Bach, dann Chatschaturjan und Milhaud spielte, bevor sie durch die Musik George Gershwins den Jazz entdeckte.
Markenzeichen ihres Albums "The Right Night" ist der Sound der dampfenden Hammond B3, die der aus Nottingham stammende Noel Stevens in der Tradition des unlängst verstorbenen Urgesteins Jimmy Smith spielt. Zu den weiteren Musikern der erstklassig besetzten Band gehören weiterhin die Bassisten Alex Morsey und Markus Conrads, die Drummer und Percussionisten Achim Kämper und Jürgen Scholz, Saxophonist Frank Bergmann und Flötistin Charlotte Renting.
Mit schwarzem Timbre bewegt sch Simone Helle souverän und stilsicher in den Gefilden des Jazz, Soul und Blues, wobei sie die Tradition durchaus innovativ zu interpretieren weiß. Standards wie "Night and day", "Sweet Georgia Brown" oder der Doors-Hit "Light my fire" sollten zunächst nur auf einer Demo-CD landen, die dann aber als handelstauglich befunden wurde und dem Musikfreund jetzt unter buch.de (bol.de) oder auch in der "Schallplatte" am Sonnenwall angeboten wird.
Ansonsten plant Simone Helle, ihre Bühnen-Karriere auch international fortzusetzen.

Simone Helle
The Right Night lautet der Titel der ersten CD der Duisburger Sängerin Simone Helle, die erst seit wenigen Jahren mit ihrer schwarzen Stimme und ihrem souligen Sound in Duisburg und im regionalen Konzertleben präsent ist.
Die professionell arbeitende Musikerin will sich dabei jedoch nicht in lokalen Sessions verschleißen, sondern ganz gezielt ihre Solo- und Band- Projekte verwirklichen. bec.
WAZ, 26. Oktober 2005


Simone singt mit Feuer -

Homberger Jazz-Talent überzeugt auf ihrer ersten CD. "The Right Night" ist genau das Richtige für Fans gefühlvoller Improvisationen
"Auf ihrer ersten CD "The Right Night" entwickelt die Homberger Sängerin mit ihrem Ensemble "the 6th sense" eine aufregende Atmosphäre zwischen Jazz, Blues und Soul. … Drei Songs schrieb Simone selbst: den feurigen Mama Blues in Deutsch (bei ihr eine gefühlvolle und hörenswerte Sprache), den Titelsong "The Right Night" mit vitalem Swing und das freche "Loud, sexy and proud". Alle 13 Songs spiegeln die Fülle des Lebens wider, fordern auch stimmliche Spannkraft. Sie vermitteln Herzblut, Leidenschaft und Lebenserfahrung. Ihre Songs fesseln Hörer."
WAZ, 28. Mai 2005


Diese Stimme ist eine Offenbarung

„Es gibt sie noch, die stimmlichen Naturtalente. Was Simone Helle im „djäzz“ in silberrauem Timbre, gebrochener Härte und auch häufig weich gehauchtem Blues-Pathos ins Mikrofon übertrug, waren klassische Kennzeichen einer Vollblutsängerin. Die Vielseitigkeit ihrer Stimme ließ Geschichte und Entwicklung des Jazz akustisch Revue passieren. … Die Frau hat Stimme und setzt sie in einer virtuosen Stimmwanderung ein. … Ihre Stimme … mutet an wie das Gemeinschaftstestament von Mahalia Jackson und Ella Fitzgerald.“
NRZ, 20. April 2004


Wärme und Melancholie – Simone Helle lässt eigene Handschrift erkennen

„Eine Mischung von Wärme und Melancholie liegt in der Stimme von Simone Helle. Schwarze Tradition mit einer gehörigen Portion Leichtigkeit, so könnte man den Stil von Simone Helle beschreiben. Ihr Gesang wirkt fließend und mild, fast wie ein angenehmer Wind an einem Sommerabend.“
WAZ, 01. Februar 1999